Die Patienten von Morgen!

Deutschland holt auf - die patienten von morgen!


Zeit für einen Fachbeitrag - dieser hier liegt mir besonders am Herzen, da er in mir sämtliche Alarmglocken zum läuten bringt. 

 

Seit den 80er-Jahren verbreiteten sich Übergewicht und Adipositas zusehends und nahmen das Ausmaß einer globalen Epidemie an. Mittlerweile sind 2,1 Milliarden Menschen übergewichtig, es gibt mehr Übergewichtige und Adipöse als mangelernährte Menschen auf dem Planeten. Offenbar reicht das Nahrungsangebot für so viele Menschen aus und es würde auch eine weitere Zunahme der Weltbevölkerung wohl verkraftet werden, wenn die Lebensmittel besser verteilt würden.

 

Die Zunahme der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bedeutet allerdings auch eine Veränderung der Morbidität und Mortalität. Seit den 80ern hat insbesondere die kindliche Adipositas dramatisch zugenommen. Selbst die WHO schlägt bereits die Hände über den Kopf zusammen, sodass es aktuell mehrfach in den Medien große Thematik ist, das sich gerade die Zahl bei Kleinkindern und Kindern drastisch und erschreckend ansteigt. 

Damit steigt das Risiko für einen späteren Typ-2-DiabetesSchlaganfall und eine koronare Herzkrankheit, für Krebs sowie für eine Frühberentung oder einen vorzeitigen Tod.


Diese Entwicklung wird als eine der großen Herausforderungen in den nächsten 30 Jahren gesehen. Dieser Trend betrifft alle Teile der Welt und wird, ganz im Zeichen der Doktrin „America first“, von den USA angeführt. Die Entwicklung in Deutschland hinkt der in den USA nur wenige Jahre hinterher (ca. 25% der Erwachsenen sind adipös) und wenn es nicht gelingt, hier rechtzeitig Veränderungen herbeizuführen, holen wir unaufhaltsam auf. 

 

Es wird endlich Zeit, das wir unsere Gesundheit selbst aktiv in die Hand nehmen und die Verantwortung nicht weiter von uns wegschieben. Welche Worte verwende ich immer wieder in meinem Gesundheitskonzept und Ernährungskonzept:“MIT DER ERNÄHRUNG STEHT UND FÄLLT ALLES!“ Wir können Gesundheit und Krankheit aktiv beeinflussen, nur müssen die Menschen endlich verstehen, das Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen müssen - Sie müssen endlich aktiv werden!

 

Wir haben die Möglichkeit, VOR dem eintreten von Krankheit und einschränkenden Folgeschäden aktiv zu werden!

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Wie? Durch eine bewusste Ernährung und körperliche Aktivität. Mein zukünftiges PRÄVENTIONSPROGRAMM beinhaltet im übrigen all die Informationen, welches ihr für eure aktive Gesundheitsvorsorge benötigt. 

 

Trotz der erschreckenden Zahlen gibt es einen enormen Wissenszuwachs auf dem Gebiet. Wir wissen nun, dass Adipozyten keine reinen Fettspeicher sind, sondern entscheidenden Einfluss auf den Stoffwechsel haben. Wir haben die Regelung des Appetits besser verstanden. Ebenso haben wir erkannt, dass die Zusammensetzung einer Diät relativ wenig Einfluss auf die erzielte Gewichtsreduktion hat. Ich schlage seit Jahren die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich all die Ernährungs-und Abnehmprogramme auf dem derzeitigen Markt genau betrachte. 

 

Letztendlich ist es medizinisch gesehen Fakt: anstatt den Adipösen auf eine der unzähligen angepriesenen Diäten einzuschwören, ist die beste Diät die, die man langfristig beibehalten kann. 
Eine langfristige und alltagstaugliche Ernährung. 

 

Es scheitern nahezu alle Programme im Hinblick auf eine wirksame, langanhaltende Gewichtsreduktion bei der Mehrzahl der Patienten - warum? Weil davon nichts für langfristig gedacht ist - jedoch müssen wir langfristig denken. All diese Programme können nicht langfristig, ohne das die Gesundheit massiv darunter leidet, durchgeführt werden. 

 

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den USA gibt zu jedem Zeitpunkt an, derzeit das Gewicht zu reduzieren, aber offensichtlich sind fast alle hier nicht nachhaltig erfolgreich.Woran also liegt es, dass wir so mit unseren Bemühungen scheitern? In keinem Land sanken in den letzten 30 Jahren die Zahlen der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas. 

 

Welche neuen Impulse könnten hier eine Besserung erbringen?❇️

Meines Erachtens muss man in den Familien anfangen. Kindern muss eine bewusste und gesunde Ernährung von den Eltern vorgelebt werden.
Mein Konzept setzt beispielsweise da an, das es 100% familientauglich ist. Mir war es schon immer wichtig, das meine Patienten/ Klienten die aktive Gesundheitsvorsorge hinsichtlich der Ernährung 100% verstehen und an ihre Kinder weiter geben. 

 

Ich habe erst vor kurzem in den Medien aufgenommen, das sich Gedanken hinsichtlich der Werbung gemacht werden ( Thematik: steigendes Übergewicht bei Kleinkindern ). Die Lebensmittel/ und Werbeindustrie sollen strengere Auflagen bekommen, das Kindern „ungesunde“Lebensmittel nicht so schmackhaft gemacht werden. 

Ein netter Ansatz- jedoch habe ich noch kein Kleinkind alleine im Supermarkt gesehen, welches sich bewusst ALLEINE diese Lebensmittel kauft! Die Verantwortung liegt dort nicht bei den Kleinkindern sondern ganz klar bei den Eltern! 
Es liegt in der Verantwortung der Eltern sich zu informieren. 

 

Ich möchte gerne hier bereits eine kleine Aufklärung starten : eine profitorientierte Nahrungsmittelindustrie verfolgt das Ziel, von kostenoptimiert herzustellenden Produkten mehr abzusetzen. Daher werden Zutaten wie Zucker, Fette und Salz sowie Geschmacksverstärker, Additiva und Koffein oder deren Zusammensetzung verändert, um Verkauf sowie Wertschöpfung zu optimieren. Viele der ultraprozessierten Nahrungsmittel enthalten nur wenig Ballaststoffe oder Protein, obwohl bekannt ist, dass diese Inhaltsstoffe die Sättigung steigern und die Resorption von anderen Inhaltsstoffen, wie z. B. Zucker, verzögern könnten. Dahingehend kann ich euch BasoProtein - der basische Proteinshake ( www.luckylisa-shop.de )ans Herz legen. Moderne Nahrungsmittel sind hingegen oftmals in einer Art verändert, die es für den menschlichen Organismus erschwert, den Appetit und damit das Gewicht zu kontrollieren. Tierexperimente zeigen, dass ultraprozessierte Nahrungsmittel, die viel Zucker, Fett und Salz enthalten, zu Änderungen im Verhalten und in neurobiochemischen Reaktionen führen, ähnlich einem Suchtverhalten. Dies erinnert sehr an die Zigarettenindustrie, die trotz Wissen um die Schädlichkeit des Rauchens weiterhin versuchte, die Abhängigkeit von Zigaretten durch Zusatzstoffe weiter zu steigern. Diese biologische Empfindlichkeit bezüglich ultraprozessierter Nahrungsmittel ist besonders für Kinder gefährlich, da sie mehr als Erwachsene auf süße Speisen ansprechen.

 

💚🙏🏻Nochmal ein APPELL AN ALLE🙏🏻💚

Insbesondere bei den Jüngsten ist die richtige Weichenstellung enorm wichtig, damit sie nicht die Patienten von morgen werden. Bereits in der Schwangerschaft wird über die maternale Ernährung der fetale Phänotyp beeinflusst. Postpartal gilt Stillen als optimale Ernährungsform und sollte wenn irgend möglich die Säuglingsernährung darstellen. Denn bereits in der Fertignahrung für Babys und Kleinkinder werden negative Weichen gestellt. 

 

In Ergänzung müssen wir Anstrengungen unternehmen, um eine Umgebung zu schaffen, in der gesunde Verhaltensmuster erlernt werden können. Hier sind bereits die ersten 2 Lebensjahre mit prägend. Das kann ich nicht nur als Medizinerin sondern auch als Mama absolut bestätigen. Insbesondere Eltern und Betreuungspersonen müssen im Erwerb entsprechender Kompetenzen unterstützt werden, um optimierte Voraussetzungen zu schaffen. 

 

Mein PRÄVENTIONSPROGRAMM❇️ - besteht aus einem alltagstauglichen und präventiven Fitnesskonzept, einem familientauglichen Ernährungskonzept und Informtionen für deine aktive Gesundheitsvorsorge mit dem „AhHa und Klick Effekt“, das langfristig verstanden wird, welchen Einfluss die Ernährung auf deine Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten einnimmt. 

Dieses PRÄVENTIONSPROGRAMM trägt aktiv dazu bei, die vorhandene Situation von Adipositis und Übergewicht zu entschärfen. 

Wenn die Eltern oder ein Elternteil körperlich aktiv sind, besteht große Hoffnung, hier einen positiven Einfluss auf die nächste Generation einwirken zu lassen. 

 

❤️UND DIE KINDER VON HEUTE - SIND DIE ERWACHSENEN VON MORGEN❤️.

 

Nehmt die Verantwortung in die Hand - nicht nur euch selbst zuliebe...

 

Herzliche Grüße,

Elisabeth